17.01. – 08.02.2019 in Eichstätt
Ausstellung: Frauen und Wald

Logo der Ausstellung

Die bayerische Wanderausstellung „Frauen und Wald“ wurde von einer Arbeitsgruppe von Frauen aus dem Bayerischen Landesverband der „Bayerischen Landfrauenvereinigung des katholischen deutschen Frauenbundes Deutschland, KDFB“ konzipiert.

Gefördert wurde die Ausstellung durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Erstmalig war sie 2018 in München zu sehen. Die Wanderausstellung wird in allen bayerischen Diözesen Station machen. Nach der Diözese Passau ist sie nun die nächsten Wochen in Eichstätt zu sehen, und 2020 in der Landesgartenschau in Ingolstadt.

Die Wald-Ausstellung zeigt weibliche Aspekte in der Kulturgeschichte des Waldes

Während in früheren Zeiten hauptsächlich Männer als Waldbesitzer und Förster in der Öffentlichkeit auftraten, dringen immer mehr Frauen in diese Männerdomäne ein. Sie sind als Waldbesitzerinnen, Försterinnen, Wissenschaftlerinnen, Jägerinnen und Forstwirtin aktiv.

Das Studium der Forstwirtschaft wurde den Frauen erst in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts ermöglicht.
In Zeiten nach großen Kalamitäten wurden die Setzlinge von Frauen, den Pflanzfrauen, gepflanzt.
Auf der ehemaligen 50-Pfennig-Münze war eine Pflanzfrau abgebildet mit einem Eichensetzling. Beispielsweise im zweiten Weltkrieg brauchte man viel Holz für die Verarbeitung von Eisen und Stahl zur Waffenherstellung. So war in den 1950-iger Jahren die Wiederaufforstung dringend nötig. Auch das Sammeln von Brennholz und von Beeren, Pilzen und Zapfen war schon immer Aufgabe von Frauen.
41 Prozent der Waldgrundstücke sind im Eigentum von Frauen, die dadurch in der Lage sind, Einfluss auf die Entwicklung der Wälder zu nehmen. So liegt die Zukunft des Waldes auch in den Händen der Frauen.
Die Ausstellung umfasst Roll-Up-Banner mit Themen der Kulturgeschichte des Waldes, der Pflanzfrauen, Portraits einer Waldbesitzerin, einer Revierleiterin, einer Forstbetriebsleiterin, einer Forstwirtin, einer Forstwissenschaftlerin, von Rangerinnen, einer Jägerin und einer Naturpädagogin. Über die Bedeutung des Waldes informiert ein Triptychon mit Schiebetüren. Für Ratefüchse steht eine Fühlbox zur Verfügung mit Gegenständen aus dem Wald.

Informationen zur Ausstellung

17. Januar – 08. Februar 2019 • Montag bis Samstag von 8.00 – 17.00 Uhr
Wanderausstellung: Frauen und WaldDie Ausstellung ist kostenlos und frei zugänglich. Auf Anfrage sind von Montag bis Freitag kleine Führungen möglich.
Für weitere Informationen wenden sie sich bitte an den Bereich Forsten des AELF Ingolstadt:
VeranstaltungsortEichstätt, Residenzplatz 12, AELF Ingolstadt, Bereich Forsten
Telefon: 08421 6007-840